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TRAMPELPFADE

Song des Monats

Liebeskummer – lohnt sich das, mein Darling?

Wir kennen es alle. Liebeskummer. Der schmerzt, macht großes Aua in der Brust/ Schrägstrich /Bauchgegend und bewirkt, dass unsere Synapsenaktivitäten anfangen an Fehlfunktionen zu leiden. Zack. Kacke. Und nun?

Tja, genau an diesem Punkt reagiert die Mehrheit der Spezie Mensch auf immer die gleiche beknackte Art und Weise: Wir fangen an zu grübeln. Ach was, wir treten ganze Gedankentsunamis los. Wir stellen uns die absurdesten Fragen, demontieren uns selbst in alle Einzelteile und stellen dann nach zwei Stunden fest: Mein Kopf platzt gleich. Ach menno, das bringt mich nicht weiter und endet auch nur bei einer Flasche Wein. Meist ein Billigfusel, denn der gute Wein ist ja nur für gute Momente, doch jener hat sich gerade verdünnisiert, was im Endeffekt zu noch mehr Kopfaua führt. 

Blöd ist, dass eigentlich nur die Buddhisten wirklich wissen, wie man den Kopf ausschaltet, denn der ist der eigentliche Übeltäter. Unser eigener Kopf peitscht mit Sinnfragen und Ohnmachtsgefühlen wild um sich, dass sich die Balken biegen. Der eine stillt das Gefühl der Niederlage zuerst mit Alkohol, um die losgetretenen, herantrabenden Gedankenorkane mit einem Jack Daniels in die Knie zu zwingen und mundtot zu machen. Der andere kann sich dann gerade noch dazu aufraffen, die beste Freundin oder den besten Freund anzurufen, um erst mal den ganzen Ballast aus dem eigenen Herzen direkt in das Gehirn des anderen zu stopfen. Andere zumüllen ist aber irgendwie uncool, also auch keine Lösung.

Ein Dritter ist so sehr mit dem Denken der Gedanken beschäftigt und verstrickt sich derart im Geflecht des Nonsens, dass er schlicht vergisst, dass es Alkohol überhaupt gibt. Hier liegt das Problem. Hör auf zu grübeln und lass los. Meditiere mal `ne Runde oder auch zwanzig, wenn Dein Geist bereits viel zu wild ist. Geh mal zu den Buddhisten und lass dir mal was übers Leben sagen. Das Leben passiert. Und zwar so, wie wir denken, jedoch nur, wenn wir auch danach handeln. Wenn das Denken, die geäusserten Worte und das eigene Handeln auch in eine Richtung schauen. Klappt was nicht – soll`s einfach nicht sein. Vertrau mal darauf und alles wird leichter. Anstatt Dich selbst in alle Einzelteile zu verlieren oder als Alkoholiker zu enden, sollte man sich einfach mal locker machen.

„You create your thoughts, your thoughts create your intentions & your intentions create your reality“ (Wayne Dyer)

Also, nehmen wir mal an jeder Gedanke hat ein Gewicht. Je mehr man sich verliebt hat, desto schwerer die Gedanken. Nehmen wir also mal an, bei einem durchschnittlichen Liebeskummer, der circa eine Woche dauert, hat man am Tag durchschnittlich 50-100 mittelschwere Gedanken. Sagen wir mal, ein Gedanke wiegt 10 Gramm. Dann haste Dir nach 24 Stunden, denn des Nachts liegste ja auch noch mit grübelnden Gedanken im Bett, kannst nicht pennen und zermatterst Dir das Hirn, schon ungefähr 500 -1000 Gramm extra ans Bein gebunden und watschelst damit in den nächsten Tag. Bei 5-7 Tagen mittelschweren Liebeskummer, schleppste also schon gute 5 bis 7 Kilo mehr mit Dir rum. Und jetzt frag Dich einfach mal, ob DAS wirklich Sinn macht. Ganz ehrlich, ich hab schon mit den Einkaufstüten vom Supermarkt genug zu schleppen. Und vergiss nie: Das Gute im Leben, dass was Dir persönlich wirklich gut tut,  fühlt sich immer leicht an, nicht schwer. Als kleine Eselsbrücke, falls Du mal nicht weiterweißt. 

Na dann, einfach mal alles loslassen. Kommt gut. Wird schon, denn Liebeskummer lohnt sich nicht, mein Darling!

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