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TRAMPELPFADE

Song des Monats

verfasst: 2013 / veröffentlicht: 2018

Little Woman“ ist ein sehr alter zweiteiliger Roman aus den Jahren 1868/1869, erfasst/Schrägstrich/geschrieben von Louisa May Alcott.

Da mich niemand aufgehalten hat, hatte ich mich an einem Satz festgebissen und mir meine Gedanken dazu gemacht, doch lies selbst! „Schreibe aus Deinem Leben, aus den Tiefen Deiner Seele.“ Das waren die weisen Worte von Professor Bhaer aus dem Buch „Little Woman“. Leicht gesagt. Wir Menschen tun uns seit geraumer Zeit immer schwerer mit dem Öffnen unserer Seele. Ich meine, schau Dich doch mal um? Oberflächliche Floskeln und Statusmeldungen strömen auf diversen Portalen wie Facebook & Co., wie Dauerregengedönst auf uns ein. Ja, wow, die Leute geben was von sich Preis, aber WAS ist es, was sie tatsächlich preisgeben? Stimmt! Geschrieben wird viel, gleichwohl habe ich mir nun mal die blöde, mir anerzogene Art, zur Gewohnheit gemacht und lege Wert auf Inhalt. Zack. 6. Setzen! Aus die Maus, kannste lange suchen bzw. musste lange scollen. Nichts mit Werten. Nichts mit Nächstenliebe. Nur die wenigsten von ihnen öffnen tatsächlich ihre Seele. In den meisten Fällen lese ich, meist als Unter – oder Überschrift zu einem schick-hindrapierten Bild, Sätze und Kommentare, die nun…naja….dann doch weit davon entfernt sind mit dem Wörtchen „Inhalt“ glänzen zu können. Wenn ich mir also den Satz: „Schreibe aus Deinem Leben, aus den Tiefen Deiner Seele“ nochmal durchs Gehirn ziehe, vorab aber Facebookgaffen war, dann brauchste erst mal dringend ein Glas Wodka. Selbstverständlich ist es schön, tolle Songs mit den Freunden zu teilen. Natürlich ist es grossartig, dass beinahe die gesamte Welt dazu imstande ist, sich auszutauschen und sich näherzukommen, in Kontakt zu treten. Doch hier kommt das meisterhafte AAABER: Es macht einem auch Bauchweh. Heftiges Bauchweh. Man liest Massen an Hass-Kommentaren und Beleidigungen, und fragt sich:Armes Würstchen, hat Dich keiner lieb?“ oder warum fuchtelst Du hier wie wild, auf unkultivierter Art, mit Deinem Selbstfrust wahllos durch die Gegend?

Offengestanden mache ich mir oft ernsthaft Sorgen. Wir Menschen springen in dieses Meer aus Oberflächlichkeit und baden darin, als gäbe es nichts Geileres auf dieser Welt. Liest sich blöd, ist aber so. Wir plantschen mehr und mehr in einer Suppe aus Verblödung. Die da oben finden`s geil und lachen sich kaputt und wir finden`s geil und lachen mit.

(Anmerkung der Redaktion: Mit „die da oben“ sind die 500 wohlhabenderen Eliten-Erdlinge gemeint. Das sind diese netten Menschen, die so freundlich sind und unsere Daten sammeln und jene netten Menschen, die sie auch eines Tages gegen uns verwenden werden oder hast Du schon mal, als Dank für Deine aktive Mitgestaltung am DEREN Meisterstück des Datensammelsuriums, einen Blumenstrauss von Mark Zuckerberg oder Chad Hurley bekommen? Hmmm, … Putin?  …oder von äähm, ….Larry Page?)

Also wenn einer dieser 500 Eliten-Erdlinge nicht gerade Dein Onkel oder Deine Tante sein sollte, dann lautet die Antwort auf die Frage: „Nein.“ Obwohl einige sicher noch ein „Müssensiejaauchnichtwirsinddochglücklich“ hinterherschiessen. Aha, na dann! Ich hab Bauchweh und weisst Du warum noch? Weil wir Menschen nun mal Seelen haben und etwas in uns tragen, das etwas ganz anderes für ein wohligen Gedeihen benötigt. Etwas wie Nähe, Augenkontakt, Wärme, tiefe Gespräche, ein Schulterklopfen, ein Zuhörer a la Momo, eine Umarmung oder eben einfach nur die pure Anwesenheit von jemanden den man sehr mag, ein gemeinsames Schweigen eben. All das gibt uns viel mehr als uns tagtäglich in einer glitzernden Verblödungs-Suppe zu baden. Man muss kein Doktor-Professor mit Auszeichnung sein, um zu erkennen, wo all die Oberflächlichkeit hinführen wird. Was heisst wird, wir leben schon mit ihr zusammen und atmen sie immer tiefer ein. Toll. Das kommt uns allen sehr gelegen. Wir sind ja nicht nur die Meister im Wegschauen geworden, nein, wir machen auch freiwillig in unseren eigenen Körpern Platz. Raus mit der tiefen Seele und „Hallo Oberflächlichkeit“. Fühl Dich wie zu Hause, ich mach mit. Zack. Und plötzlich wird die 8-jährige Beziehung mal eben via ner Whats-App beendet. Ja geil, wie easy ist das denn. Super! Das ist ja noch besser als wegschauen, denn so muss ich ja noch nicht einmal an den Ort des Geschehens. Cool. Alles easy. Keine Konfrontationen, keine Diskussionen, keine Tränen, keine Schuldgefühle, nichts. Am besten so lange und so oft bis wir selbst nichts mehr spüren, noch nicht einmal mehr uns selbst. Aha! Und dann? Zwei Jahre später sitzen genau diese Menschen, nach einem Burnout und drei Zu-sammenbrüchen, beim Therapeuten und fragen sich, was los ist. „Was los ist?“ Ich kann Dir sagen was los ist: Du hast Deine Werte über`n Haufen geschmissen, aus Papas Ohrfeige nichts gelernt und bist Dir, on Top, auch noch Deiner Bedeutungslosigkeit bewusst geworden. Denn ein Mensch ohne Werte, ohne Nächstenliebe, ohne Verstand und ohne Wertschätzung seiner Selbst, ist absolut unfähig glücklich zu werden. Und wer selbst nicht glücklich ist, kann auch niemand anderen glücklich machen. Happiness is an Inside-Job, mein Freund. Da kannste noch so viel posten, bad Vibes in Deine Kommentare reinkneten oder Dich über den da drüben aufregen. Du hast es verkackt. Du selbst hast es vermasselt. Es sind nicht die Anderen. Man ist es immer selbst. Denn für sein Tun und Handeln ist jeder selbst verantwortlich. Zumindest auf unseren Koordinaten. Glaub mir, es gibt eine Menge Regionen auf diesem Erdball, die noch nicht einmal selbst entscheiden dürfen, wo sie schlafen, geschweige denn, was sie essen wollen. Und wir, wir hier auf unserem Breiten/Schrägstrich/Längengrad haben alles zu Füssen liegen und sehen es nicht. Wir lassen uns ablenken – gekonnt ablenken. Vom Duft des Geldes, von Bling-Bling auf Werbeplakaten und von der Ichbingeilundichzuerst-Mentalität. Jeder halbwegs, vernünftige-denkende Mensch hat spätestens jetzt auch ein wenig Bauchweh. Man muss eben mal hinschauen und die Dinge hinterfragen, auch „wenn`s alle machen“. Du kennst ja das Verhalten von Schafen in einer Herde. Klar, es lebt sich entspannt in der Masse. Man will was Besonderes sein, aber nicht auffallen. Hmm, lass mich überlegen…,ich glaub das hebt sich gegeneinander auf – wo wir wieder beim Durchschnitt der Masse, also IN der Masse angekommen wären. Oder anders gesagt: Ein Mensch, der bei sich ist, eine gesunde Selbstliebe & einige Werte inne trägt, seine Aufgabe von „Geben & Helfen“ verstanden hat und trotz der niederschmetternden Entwicklung dieser Welt nicht dem Massenkonsum von Alkohol oder Drogen verfallen ist, derjenige ist dann tatsächlich was Besonderes. Durch Charakterstärke und Mut seilt er sich von der Schafherde ab, pflegt seine eigene positive Sicht auf die Welt und dass, obwohl uns doch 24 Stunden am Tag suggeriert wird, dass wir alle eins sind. Auf einer bestimmten Ebene sind wir das auch, aber jeder hat seinen eigenen Rucksack und seine eigene Denkensweise. So sei es. Doch nicht jeder ist dazu in der Lage, im Hier und Jetzt zu leben und den Mehrwert aus schlechten Erfahrungen zu ziehen. Nicht jeder schafft es, sich die eigene Farbenpracht beizubehalten. Die Welt ist schön, die Seele vieler Menschen ebenfalls. Die schlechten Dinge sind zum Lernen da. Die positiven Dinge sind Geschenke. Anstatt sich hinter den eigenen Niederlagen zu verstecken, wie die Mehrheit der Menschen dies gerne handzuhaben vermag, weil sich damit das eigene Fehlverhalten so schön vor anderen entschuldigen lässt, sollte man sich vielleicht mal kurz, ob Fan oder nicht, Michael Jackson mit „Man in the Mirror“ reinziehen. Wer seinen Emotionen und seiner Seele bereits die Kündigung offenbart hat, der sollte auf Endlosschleife klicken und anfangen zu beten. Gerne auch die Ärzte mit „Schrei nach Liebe“, denn nichts anderes fehlt jenen Menschen. Aufmerksamkeit und Liebe. Und weil es ihn keiner gezeigt hat, wie man das selbst in sich findet, gesellt sich das Schaf zu den anderen Schafen. Zumindest ist man dann nicht mehr alleine. Cool, anderen geht es auch schlecht, wie geil ist das denn. Bin ich doch kein Loser – bin sogar ein Held, weil ich die anderen gefunden habe. Und schwups-di-wups, hat man mal wieder nichts aus den eigenen Fehlern gelernt. Warum auch, wir sind doch alle viel zu gut im Wegschauen. Wir lieben es, uns von überflüssigen Sinnlosnachrichten fehlleiten zu lassen. Jene verschafft uns die stillschweigende Akzeptanz der Manipulation. Das ist doch super. Wir wissen doch alle nicht mehr, wo es lang geht. Wie auch? Wir schauen ja weg! Ist es nicht so, dass wir, durch all diese modernen Fuck-off-Medien und deren Hetz- und Ablenkungskampagnen, den Fokus aus den Augen verloren haben? Irren wir nicht manchmal wie ferngesteuert und pseudo-freudig irgendwelchen Produkten hinterher, weil diese gerade „Im Angebot“ sind? Wir stopfen unsere Schränke voll mit Mussichhaben-Zeugs bis die Türen nicht mehr zugehen, nur um all das zu kompensieren, was wir tatsächlich fühlen? Ja! Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Menschen haben Intuitionen, ähnlich wie ein Tier, nur trauen wir uns immer weniger auf die innere Stimme zu hören, geschweige denn ihr zu vertrauen. Radikal heruntergebrochen und vereinfacht dargestellt, verhält es sich also wie folgt: Wir glauben nicht an uns selbst, sondern nur daran, was andere sagen. Am liebsten glauben wir das was die Massen sagen, denn wenn es die Massen sagen, kann es ja nicht verkehrt sein. Aha, na dann! Ich sag nur: Schafherden.“ Alles auf dieser Welt hat mindestens zwei Seiten. Der Betrachtungswinkel ist dabei sehr entscheidend, für das eigene Tun und Handeln. Ich habe selbst keine Kinder (naja, noch nicht) und dennoch bin ich davon überzeugt, dass diejenigen, die täglich die Chance dazu haben, die Welt mit Kinderaugen betrachten zu können, der Realität, dem wahren Dasein und des wundervollen Lebendigseins am nächsten kommen. Ich meine, ob nun Vater, Mutter oder keines von beiden, jeder hat schon mal ein Kind beobachtet, wie es etwas beschreibt, betrachtet oder wie es mit Emotionen und Neuentdeckungen umgeht. So wundervoll ehrlich, klar und intuitiv. Sie kennen weder Hass noch Heuchelei. Sie werten nicht. Sie nehmen auf und geben weiter. Hautfarben, Religion und Herkunft spielen keine Rolle, in keinem einzigen Thema. Sie helfen anderen, ganz intuitiv. Sie wissen noch nichts von der Existenz von Habsucht, Gier oder Hochmut. Das lernen sie dann erst später von uns. Wieder Bauchweh.

Um die ganze Welt in ihrer heutigen Komplexität wahrlich zu verstehen, muss man sicherlich um eines cleverer sein als ich oder einen Onkel oder eine Tante unter den 500 Elite- Erdlingen haben, um nachzufragen. Um aber zu verstehen, was es heisst ein glückliches und erfühltes Dasein zu leben, dazu brauch es nur eines. Die Erkenntnis darüber, dass das, was Dich augenblicklich umgibt, der Spiegel Deines Innenlebens und Deiner Seele ist. Deine eigene Gegenward und Dein Umfeld ist nichts anderes, als die Summe Deines Tun und Handeln. Siehst Du nicht was Dir gefällt, dann pack es an und ändere es. Lebst Du in einer unglücklichen Beziehung, dann „Move, you are not a tree“.

(Anmerkung der Redaktion: Achtung, Achtung! Starker Wenn-Dann-Regen aus Richtung Nord/Ost. Ich wiederhole! Starker Wenn-Dann-Regen aus Richtung Nord/Ost) 

Wenn es niemanden gibt, der Dich in den Arm nehmen kann, dann fang an zu geben und unzählige Umarmungen werden folgen. Wenn Du keine Zeit mehr für Dich hast, dann nimm sie Dir und lerne dafür Opfer zu bringen. Wenn Du keine Familie hast, dann sei freundlich und aufgeschlossen zu den Menschen und Du wirst eine neue finden. Sei mal dankbar für das, was Du hast und hör auf Dich wie ein verwöhnter Rotzlöffel zu verhalten. Wenn Du niemanden hast, der Dir zuhört, dann nutze die Gunst der Stunde, beobachte Dich und die Welt oder schlüpfe selbst in die Rolle der kleinen Momo… denn lernen kann man auch aus dem, was man hört, sieht und im Gesicht des anderen lautlos liest. Lasset uns Hinseher werden. Lasset uns Träumer sein und lasset uns schlau genug sein, den Mut aufzubringen an uns selbst zu glauben. Du weisst doch: „Der Narr hastet, der Kluge argumentiert und der Weise geht in den Garten.“ Aha! Na dann…. ich geh dann mal Blümchen pflücken.

Happy Vibes – Happy Life!

Bestes, Marnie

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